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Die Yamaha MT-03 – Echtes MT-Feeling mit A2

In den Fertigungshallen in Indonesien dürfte jetzt wohl mit Hochdruck gearbeitet werden. Von hier soll nämlich ab 2016 die brandneue Yamaha MT-03 ausgeliefert werden. Damit sind die seit rund anderthalb Jahren in so manchem Forum kursierenden Gerüchte bestätigt. Ein paar Bilder des dunklen Vergnügens, an dem in Kürze auch A2-Führerschein-Besitzer teilhaftig werden können, hat Yamaha schon einmal ins Rennen geworfen. Hierauf ist zu sehen, dass die japanische Motorradschmiede ihren Trend zu einem hochwertigen Erscheinungsbild auch bei den Naked-Bikes kompromisslos fortsetzt.

Die Sitzbank ist so integriert, dass eine aufrechte Sitzposition unterstützt wird. Die Sitzhöhe wird 780 mm betragen. In den Blick fällt auch eine auffällig wulstige Ummantelung des im gleichen Winkel wie das Hinterteil nach oben zeigenden Auspuffs. Schönes Detail am Rande: Yamaha scheint ein kleines Schutzblech unter dem Motor verbaut zu haben. Damit ist die MT-03 nicht nur fit für die Dunkelheit sondern auch für zumindest begrenzten Steinschlag.

Bewährter 321-ccm-Motor mit solider Leistung

Über die inneren Werte der MT-03 ist bisher so viel bekannt, dass ein Parallel-Twin mit einem Hubraum von 321 Kubikzentimetern zum Röhren kommt. Das gleiche Triebwerk kennen Biker übrigens schon von der YZF-R. Die Leistung wird A2-konform bei 30,9 Kilowatt oder 42 PS liegen, wenn 10.750 U/min erreicht sind und das maximale Drehmoment weist immerhin 29,6 Nm bei 9.000 U/min auf.

Moderates Gewicht spricht für hervorragende Handlingeigenschaften

Vorne kommt eine Teleskopgabel mit 41 Millimeter zum Einsatz und hinten sorgt eine durchaus respektable Schwinge für Federung. Die Federwege liegen, nicht mickrig aber auch nicht sensationell, bei 125 mm vorne beziehungsweise 130 mm hinten. Auch gebremst wird solide jedoch nicht aufsehenerregend über Ein-Scheiben-Bremsen mit knapp 300 mm und 220 mm. Der Tankinhalt ist mit 14 Litern Fassungsvermögen sinnvoll ausgelegt. Vollgetankt bringt die MT-03 damit angenehme 168 Kilogramm auf die Straße, die nicht nur Anfängern entgegen kommen sondern auch Bikerinnen begeistern werden. Der Test wird zeigen müssen, wie sich diese Eckdaten in der Praxis bewähren. Allerdings ist schon jetzt die Vermutung erlaubt, dass die MT-03 vor allem im Stadtverkehr und auf kurvigen Landstraßen ihr Metier finden wird.

Yamaha MT03 – Sportive Mittelklasse

Damit wird von Yamaha mit der MT-03 ein echter Mittelklässler im Sports-Outfit zu erwarten sein. Die Vorfreude noch steigern mag, dass bereits jetzt schon einiges Zubehör wie verschiedene Taschen und Blinker als Anbauteile vorgestellt ist. Zunächst wird der Verkauf in Japan losgehen. Wann Europa und damit auch Deutschland nachziehen, steht noch nicht endgültig fest. Auch beim Preis hält sich Yamaha noch bedeckt.

Yamaha MT-03 Details

  • A2-Führerschein-Modell mit dynamischer MT-DNA
  • Flüssigkeitsgekühlter Zweizylindermotor auf Basis der YZF-R3
  • Kompaktes und leichtes Fahrwerk auf Basis der YZF-R3
  • Lange Aluminium-Schwinge und Monocross-Federbein
  • Dynamisches, frontlastiges Design
  • Unverkleidet mit unverkennbarem MT-Style
  • Aluminiumräder im 10-Speichen-Design mit 140er-Reifen hinten
  • 780 mm Sitzhöhe erleichtert Bodenkontakt
  • Multifunktionales Display mit analogem Drehzahlmesser
  • 298 mm große Scheibenbremse vorne und 220 mm hinten mit ABS
  • LED-Positionsleuchte und LED-Rücklicht
  • Kompaktes und schlankes Heck